Montag, 30. Oktober 2017

Was ist die Wikipedia?

Es ist doch ein eigenartig Ding:
  
Die Wikipedia sei ein riesengroßer Misthaufen, sagen einige . . .
. . . dabei aber stehen sie Schlange und kämpfen hart,
um hinein zu kommen?

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Siehe auch: https://mobile.twitter.com/wiki_mobbing

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Wikipedia, Retter vor der Insolvenz?

oder
Tante Emma ist tot

Anmerkung vom 3.11.2017:
Eine typische Reaktion auf den nachfolgenden Text findet ihr hier https://mobile.twitter.com/wiki_mobbing
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Da war einmal ein Schriftsteller . . . - So oder so ähnlich fangen viele Märchen an.
Manchmal bleibt so eine Geschichte nur ein Märchen,
zeitweilig wird es aber auch traurige Wahrheit.

Nun, dieser Autor in meinem Traum, der in einem bescheidenen Rahmen recht gute Biographien verfasste und auch erfolgreich publizierte, bot diese Dienste auch als sogenannter GhostSchreiber an; so nach dem Motto: "Du möchtest deine eigene Biographie schreiben? Ich zeige dir, wie es geht oder ich erledige auch das für dich nach einigen Interviews."

Dann begann irgendwann das leidige Tante-Emma-Sterben durch den Virus mit Namen Internet.
Nun, wer da meint, daß dieses "Tante-Emma-Problem" nur die vielen kleinen Einzelhandelsgeschäfte erfasst hätte, der irrt. Das Sterben der vielen Kleinunternehmen fast aller Branchen griff um sich.
Selbst die ganz Großen in der Welt des Wissens (Encyclopædia Britannica und unser guter alter deutscher Brockhaus) sahen mit Entsetzen, dass die neu gegründete Wikipedia ihnen so langsam aber sicher das Wasser abgrub.

Als die Wikipedianer sich dann nicht nur auf das Aufbereiten von Allgemeinwissen beschränkten, sondern auch noch auf die Lebensläufe bedeutender Persönlichkeiten im Lande stürzten, war das Maß voll.
Da gerieten dann auch so einige Autoren von Biographien ins Straucheln und sogar im schlimmsten Falle in die Insolvenz.
https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/cgi-bin/bl_suche.pl

Die Wikipedia hatte auch ihnen ein wenig das Geschäft vermasselt und nun stellte sich für sie die Frage, ob sie nun im eigenen Kämmerlein dagegen halten oder aber diese als Werbeträger für ihre eigene Biographie zweckentfremden sollten.
Das aber gleicht dann of dem Versuch der Quadratur des Kreises, denn wenn die Wikipedianer eines nicht mögen, dann ist es als "Who is Who"-Adressbuch von Selbstdarstellern für Werbezwecke benutzt oder gar mißbraucht zu werden.
Da kann es dann auch schon einmal recht derb zugehen und es tauchen solche Sätze wie dieser in der Diskussion um einen neuen Kandidaten auf:

"vom seriösen autor in anerkannten verlagen zum betreiber eines bezahlverlages. 
Benutzer:Xxxxxx wird höflichst gebeten, das pr-zumüllen von wikipedia 
in eigener sache aufzugeben. das hier reicht völlig. 
ansonsten wird vom "gremium" ernsthaft die sperre erwogen
grüße.--Xxxxxxxx, 11. Aug. 2010 (CEST)"

(Siehe auch: Wikipedia - "Interessante Entwicklung" und "Neutraler Standpunkt")

Hier endet das Märchen jäh und es taucht ein neues Traumbild in meinem Schlummer auf:
Da steht doch mein Milchmann, so wie ich ihn aus guten alten Zeiten kenne, zeternd vor dem Ladenlokal eines bekannten Lebensmittel-Discounters (der ihn ja mit seiner "Billig-Milch" in die Pleite getrieben hat) und verlangt von diesem, daß dort im Ladenlokal ein Werbeplakat (natürlich mit Foto und wohlwollendem Lebenslauf) für ihn aufgehängt wird.
Der Milchmann ist dabei aber auch nicht zimperlich (und kaum diplomatisch) und beschimpft diesen Dicounter zusätzlich noch mit Worten wie:

"Mir geht es nicht um mich, sondern um das Prinzip dieser Ladenkette 
als ausbeuterisches, parasitäres System, das Mobbing
Stalking und Falschdarstellungen gegen Personen und Firmen ermöglicht und toleriert."

Ich wache auf und fasse mich an den Kopf.
Doch - der Kopf ist noch da.

Montag, 23. Oktober 2017

Wikipedia-Feinde, Neider und deren Chuzpe

Es ist doch immer wieder erstaunlich, mit welcher Chuzpe sich einige Zeitgenossen einen Eintrag in der Wikipedia erzwingen wollen und, fast im gleichen Atemzug, genau diese Wikipedia als ausbeuterisches und böses Werk und Werkzeug geradezu verteufeln.

Aktuell sind da wieder (oder immer noch) zwei Zeitgenossen am Werke, die sich untereinander allerdings auch nicht ganz grün zu sein scheinen.
Der Eine tippt sich gerade die Finger beim Aufruf meiner Wikipedia-Seiten am Computer wund und der Andere rennt gerade mit dem Kopf gegen die Wand und versucht die deutsche Sprache auf seine Art und Weise zu verbiegen.
Nur mit der Juristerei und deren Sprachgebrauch kennt er sich offensichtlich immer noch nicht so recht aus.

Da mir scheint, daß bei dem ersten Kandidaten (St.St.) jeglicher Versuch einer Hilfestellung fehl am Platze wäre, konzentriere ich mich hier auf Kandidat Nummer Zwei: Herr M.
Die Verschleierung seines Namens hier ist allerdings nur ein wenig Kosmetik, denn mein nächster Link führt ja direkt zu seinen neuesten Kapriolen auf seiner eigenen InternetSeite:

Sein Kommentar vom 19.10.2017 at 18:06, der sich ja auf seinen eigenen Text darüber bezieht,
hat mich beim Lesen fast zu Tränen gerührt:
"Heute wieder Mail bekommen von der Berliner Anwaltskanzlei, die schon öfters Wikipedia-Fälle vor Gericht vertreten hat:"
 ~ ~ ~ ~
Zum krönenden Abschluß ruft er gar noch zur Mitarbeit für sein neuestes Werk auf:
Schwarzbuch Wikipedia
http://www.meine-biographie.com/beitraege-zum-schwarzbuch-wikipedia-gesucht/

Der verständige Leser wird vermutlich ungläubig den Kopf schütteln, wenn er dann auch noch den recht wohlwollenden Eintrag dieses Herrn in der Wikipedia lesen sollte.
Die Langmut der Wikipedianer scheint doch fast grenzenlos zu sein . . .
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_M%C3%A4ckler

Aber nun einmal konkret zur Sache
Aus den Publikationen des Herrn M. entnehme ich folgenden Sachverhalt:
* Beide Kontrahenten haben vor dem Landgericht zu Augsburg im Juni dieses Jahres einen Vergleich geschlossen, in dem sich beide Parteien offensichtlich verpflichteten nicht mehr über den jeweiligen Gegenpart öffentlich zu berichten. *

Soweit die Fakten.
Nicht klar sind allerdings sind so klitze-kleine Feinheiten über einzelne Worte oder Satzformulierungen über die der Laie zunächst nicht fallen mag, die ihn aber später umso härter stolpern und auf die Nase fallen lassen.
Die fehlenden kritischen Worte im Text des Vergleiches sind:
"namentlich" und "identifizierend"

Ich bin zwar kein Jurist, aber wenn Herr M. mein Bruder wäre, dann würde ich ihm im engsten Familienkreise wohl folgende (oder ähnliche) Worte widmen, falls diese beiden Worte im Vergleich fehlen:

"Bruderherz, Du hast da so etwas wie eine General-Klausel im Vergleich stehen.
Nach dieser Vereinbarung darfst Du ja noch nicht einmal mehr auf deinen eigenen Seiten schreiben, daß Du überhaupt mit irgendeinem Wikipedianer im Clinch liegst oder gelegen hast, denn bei einer einfachen Recherche im Netz ist fast lückenlos nachvollziehbar, wen Du da mit deinem Geschreibe meinst!"
Und als Nachsatz käme dann wohl noch meine Bemerkung hinzu, daß da ja wohl auch noch ein unliebsamer Helfer im Hintergrund herum schwirrt, den du dir ja selber als vermeintliches Helferlein eingefangen hattest.

Brief an Stuart Styron (ein erster Versuch)

Es war ein Versuch. Und dieser Versuch ist so abgelaufen, wie ich es vermutet hatte. Aber die 5,5o T€uro war mir dieser Versuch dennoch we...